Kunsthalle Basel: How to work (more for) less

Der Titel der Ausstellung ist, wie die Ausstellung selber die Erweiterung der vorherigen Ausstellung mit dem Titel “how to work”.

Ursprünglich sollte die Ausstellung “How to work less” heißen, allerdings stellte sich heraus, dass alle beteiligten nicht wie der Titel aussagt weniger arbeiteten sondern wesentlich mehr “Kopfarbeit” leisten mussten. (vgl. Ausstellungskatalog). Deshalb hat die Künstlerin Adriana Lara vorgeschlagen die Austellung in ihren jetzigen Titel umzubenennen. Dies wurde als ihr Beitrag zu Ausstellung akzeptiert und angenommen.

Besonders fasziniert hat uns die finnische Künstlerin Pilvi Johanna Takala mit ihren Beiträgen “The Trainee” (2008) und Players (2010). Auszug aus dem Ausstellungskatalog: “Für die mehrteilige Installation ‘The trainee’ liess sich Takala unter ihrem Zweitnamen […] als Praktikantin in der Marketingabteilung der Firma Deloitte einstellen. Während eines Monats wurden ihre Tätigkeiten im Büro mit dem Einverständnis der Frimenleitung aber ohne Wissen der MitarbeiterInnen mit versteckten Kamaras gefilmt. Nach einer Einarbeitungsphase, in der sie nicht weiter auffällt, beginnt Takala ihr Verhalten zu verändern, indem sie jegliche aktive, sichtbare Tätigkeit vermeidet. Sie sitzt nur noch reglos an ihm Schreibtisch und blickt vor sich hin oder verbringt einen ganzen Arbeitstag im Aufzug (February 28′ a day in the Elevator). Auf die Frage, womit sie den beschäftigt sei, antwortet sie, dass sie an ihrer Master-These arbeite und nachdenke. Die mehrteilige Installation in der Kunsthalle spiegelt in unterschiedlichen Sequenzen die Verwirrung, die Belustigung und Überforderung ihres Umfeldes angesichts der sich ausserhalb der erwarteten Norm verhaltenden Praktikantin.”

In dem Film “Players” spricht ein finnischer Online Poker Spieler aus dem off über sein leben in der asiatischen Metropole Hong Kong. Bebildert wurde der film von Takala passend zu den Geschichten die der Pokerspieler erzählt. mal ironisch mal mit Szenen aus Hong Kong. Die Künstlerin selber spielte in dem film die Rolle vom Sprecher und seinen fünf online Poker Spieler Freunden die auch in Hong Kong leben. Der Spieler stellt seine Freunde vor und erzählt das Sie zu den besseren Spielern in HK gehören und etwa noch 30weitere kennen. Er beschreibt das leben und dass das Spiel für sie zur Arbeit geworden ist. In ihrer Freieit haben sie ein ausschweifendes Leben. Sie fliegen mit dem Heli zu einer Party von einer Prinzessin und unterhalten sich dort mit ex-Ministern und Geschäftsleuten.

Es ist ein sureales Leben das diese sechs Freunde haben, selbst wenn Sie nicht online Poker spielen, spielen sie um die Rechnungen die sie bezahlen müssen: High Card oder die Kreditkarten werden gemischt und eine gezogen oder einer fährt mit dem Taxi der andere mit der Subway der zuerst ankommt verliert und der Verlierer zahlt für alles.

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Hallo aus Basel

ich war gerade in der Kaserne-Basel.ch und hab die Generalprobe von “Zap! Cie. Willi Dorner” gesehen. Diese Gruppe zeigt “bodies in uban spaces”. Ich hab Bilder von solchen Aktionen schon im Internet gesehen, aber selber dabeizu sein ist wirklich toll. Vor allem, weil die Generalprobe nicht angekündigt war und nur wenige Fotografen Bilder gemacht haben.

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Wer in Basel ist oder zur Art 42 Basel kommt, kann sich die Vorstellungen anschauen.

Eintritt: frei

Mi 15.06. 16:00 Uhr
Fr 17.06. 16:00 Uhr
Sa 18.06. 14:00 Uhr

Startpunkt: Vorplatz Bahnhof St. Johann, gegenüber dem Coop Markt.

Kaserne Basel

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