Kolumbien am schönsten mit Freunden

Es begann eigentlich alles in Panama als ich im San Blas Archipel auf die Stahlratte einem alten Logger gegangen bin und meine Überfahrt von San Blas nach Cartagena de las Casas angetreten habe.

Die Stahlratte
Die Stahlratte

Es war meine schönste Bootsreise überhaupt, aber davon erzähle ich ein anderes mal. Wir waren etwa 23 Seelen incl. Crew einige mit Motorrädern. Wir haben uns alle gut verstanden aber mit Andy einem Schweizer hab ich mich besonders gut verstanden. Er war, wie ich, alleine am Reisen und er hat mir als erstes vom Karneval in Baranquilla erzählt. Den größten Karnenvalsumzug nach Rio de Janeiro. Er wollte dahin und ich fand es spannend, also haben wir das erstmal locker ins Auge gefasst, gemeinsam dort hinzufahren.

Ich will einmal vorwegnehmen, dass es mir in Kolumbien so gut gefiel, weil wir zwei noch weitere Gleichgesinnte getroffen haben mit denen wir gemeinsam und getrennt und wieder in unterschiedlichen Gruppen durch Kolumbien gereist sind und uns immer wieder in der nächsten Stadt zusammengefunden haben.

Wir sind also in Cartagena im selben Hostel abgestiegen und auch Nicolas aus Kanada der mit seinem Motorrad durch Amerika gefahren ist. Die anderen vom Schiff sind recht schnell weitergereist. Wir drei sind aber länger in Cartagena geblieben und haben Hannah in unserem Hostel getroffen. Sie kommt aus Tübingen und war somit die vierte im Bunde.


https://goo.gl/maps/j4W6T

Am Abend sind wir meistens nicht in die Altstadt von Cartagena gegangen, sondern auf einen kleine Platz vor der Kirche Parroquia Santisima Trinidad. Dort gab es jeden Abend kleine Imbiss-Stände, laute Musik aus dem mp3-Player oder auch mal Musik von Hand gemacht, Kinder die rumtollten und Fußball spielten und natürlich Leute, die sich zum quatschen trafen. Dort an diesem großartigen Ort, wo wir Backpacker, Touristen und Einheimische zusammen den Tag ausklingen haben lassen, haben wir eines Abends Ireene getroffen. Eine kleine italienerin, die damals in Berlin wohnte und genauso wir auf einer unbestimmten Reise durch Südamerika war. Dieser Platz war das pure Leben. Dort Wir haben noch eine Kolumbianierin und Freunde von Ihr kennengelernt, die uns einen Tag später Cartagna mit dem Fahrrrad gezeigt haben. Wir sind also in einer Gruppe von 10 Personen auf Fahrrädern durch die Altstadt gecruised, druch die Stadtmauer um die Halbinsel Bocasgrande zum Strand und wieder zurück, um uns Abends wieder auf dem Platz vor der Kriche zutreffen.

Das war so schön an Kolumbien. Ich war immer mit tollen, netten, gleichgesinnten Menschen unterwegs. In Bogota sind noch zwei Freunde von Andy aus der Schweiz zu unserer Gruppe dazugekommen. Heather aus Kanada hat Nicolas noch in seinem Hostel kennengelenrt und wir sind alle gemeinsam auf den Hausberg von Bogota, dem Cerro de Monserrate, gewandert. Warum wir ein Gruppenfoto mit Polizisten haben ist eine andere kleine Verrückte Geschichte, die ich beim nächsten Mal erzähle.

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Warum Peru eins der schönsten Länder war.

Dies ist eine Antwort auf die Frage, die mir die meisten Menschen nach meiner Reise gestellt haben: “Wo war es am schönsten?”

Machu Picchu ist das erst was man mit Peru verbindet, aber im Grunde ist das nur ein Touristen Hotspot, den man zwar gesehen haben muss, aber in Pisac, in der Nähe von Cusco, gibt es eine sehr schöne Inka-Festung die von viel weniger Touristen besucht wird und wenn man früh dort ist, hat man diese Ruinen für sich ganz alleine. Ich bin morgens um 6 Uhr aufgestanden und direkt nach dem Anziehen losgelaufen. Der Aufstieg zur Festung dauerte etwa eine Stunde und war durch einige Treppen recht einfach. Dann als ich die Hälfte der Stätte durchquert habe, sind mir die ersten Touristen entgegenkommen. Denn der Busparkplatz war auf der entgegensetzten Richtung aus der ich kam. Ich hatte einen tollen Ausblick auf Pisac und als ich mich in der Sonne ausruhte fing jemand an auf einer Flöte zu spielen und scheinbar das ganze Tal wurde mit einer süßen Melodie überzogen. Das war für mich einer der schönsten Orte und ein Moment den ich nicht vergessen möchte.

Peru hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Ich war am Meer in Máncora surfen und feiern, in der Hauptstadt Lima, in der Oase Huacachina Sand-Buggy-fahren, bin über die Linen von Nazca geflogen, war in Puno am Titikaka-See auf den schwimmenden Inseln und war natürlich in Cusco und hab von dort ein 3-Tages Trip nach Machu Picchu gemacht. Es gibt eine Vielfalt an Dingen, die man dort noch tun und erleben kann. Zum Beispiel in den Anden nördlich von Lima im Nationalpark Huascarán wandern, nach Arequipa und das Colca Tal erkunden, nach Pisco zum Pisco Sour trinken oder ein Stückchen weiter in den Nationalpark Paracas gehen, um die Natur zu bewundern.

Für mich war Peru von der Landschaft, Natur und den Inka-Stätten her mit das beeindruckendste Land. Ich würde es jedem empfehlen es als erstes zu bereisen, wenn man nach Südamerika möchte und nicht genau weiß  wohin man dort möchte. Außerdem kann man, wenn man im Süden am Titikaka-See ist, auch noch einen Abstecher nach Bolivien machen.

Fakten

Meine Reisezeit:
15.04.2012 – 07.05.2012

besuchte Orte:
Máncora, Lima, Huacachina, Nazca, Cusco, Aguas Calient, Pisac, Puno

einige Ausgaben:
80 US$ Flug über die Nazca Linien
25 US$ Flughafensteuern & Gebühren
120 Nuevo Soles Bus von Máncora nach Lima
10 Nuevo Soles Wäscherei

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Mein Amerika Trip 2011-2012

Die letzten Tage von 2014 und meine Amerika Reise 2011-2012 entfernt sich immer mehr. Große Erinnerungen und die Erfahrungen die ich gemacht habe bleiben. In 13 Ländern war ich: USA, Mexiko, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Argentinien und Uruguay.

Die meisten haben mich nach der Reise gefragt: “Wo war es am schönsten?” Und während der Reise war die häufigste Frage: “Wo warst du überall?” Das war die einfachste Frage. Und die kann ich bis ins kleinste Dorf beantworten, weil es Fakten sind.

Wo es am schönsten war kann man nicht beantworten, den jedes Land hatte für mich eine andere schöne Seite. Visuell, emotional oder auch ganz subjektiv. Aber wenn ich es konkret aussprach, dann habe ich meistens Peru und Kolumbien erwähnt, aber ich hab zu jedem Land schöne Erinnerungen.

Davon will ich hier erzählen bevor die Details dazu verblassen. Ich habe während dieser Zeit meine Ausgaben notiert, die Orte in denen ich war in mein Kalender eingetragen und fast 7000 Fotos und Videos von mir und meinen Reisebegleitern in der Datenwolke. Ich bin mir sicher das ich mich dadurch wieder an viele Dinge erinnern werde.

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Ein Ausflug nach Larrainzar

Es wird richtig kalt nachts. Das hab ich schon gemerkt als ich morgens um 7 angekommen bin. Dagegen war es im Bus zur Abwechslung mal richtig warm.

Vor meinem favorisierten Hostel traf ich dann auch gleich zwei Mädels die ich in Mazunte gesehen habe, es hätte nett werden können dort, aber leider war das Hostel ausgebucht. Ich sollte wieder anfangen im Internet zu buchen.

Im Hostal del Centro war ich vermutlich der einzige Gast, aber dafür war die Internetverbindung großartig. Ich konnte einige Lonley Planet Bücher, die ich als PDF in Mazunte bekommen habe, in die Dropbox laden. Ebenso alle Bilder die ich bisher gemacht habe.

Der Mexico Reisführer, den ich von Maike bekommen habe, hat mir den auch den entscheidenden Tip für mein ersten Ausflug gegeben. in San Pedro Larrainzar findet genau am 30.11. das jährlich Fest statt.

Ein kleines Abenteuer war es wieder das richtige Transportmittel zu finden, aber auch da konnte mir der Reiseführer helfen. Einmal quer durch die Stadt zum Taxi Collectivo laufen, bitte. 20$ Pesos kostet eine Strecke für ca. 40 min. fahrt durch die Berge um San Cristobal.

Auf dem Zocalo haben sich alle möglichen Verkaufsstände versammelt. 4 oder 5 die Churroz verkaufen, Papas (Kartoffeln) in Chips form, fritierte Bananen, und und und Am lautesten von allen war ein Marktschreier mit Mikrophon, der im Stil von Teleshopping seine Decken unter die Lauete bringen wollte.

Am spannendsten war jedoch die Prozession die immer wieder um den Zocalo lief, vor der Kirche anhielt und wieder eine runde, mit Weihrauch, Musik, tanzend und Feuerwerksraketen abschießend, um den Zocalo drehte.

Als diese Gruppen dann weitergezogen sind, kam noch eine Gruppe Reiter, die auch einige Male um den Platz geritten sind. Zwischendurch wurden auch hier immer mal wieder Knaller gezündet.

Nach zwei Stunden wurde es ruhiger auf dem Platz aber auf einer großen Bühne machte eine Banda-Gruppe Soundcheck, um 20 Minuten später dort zu spielen. Ich mach mich aber auf zur Straße, um auf das nächste Taxi Collectivo zu warten. Man weiß schließlich nicht, wann das nächste kommt.

Auf dem Zocalo in San Cristobla konnte ich dann noch beobachten wie zwei Jungs mit Schlaufe und Briten eine taube gefangen haben und sie in einer Tüte mitgenommen haben und wahrscheinlich dann auch gebraten haben.

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Surf lesson at Playa Carrizalillo

Am ersten Tag war ich mit Ares und Melle, die ich Palenque getroffen habe, Bodyboarding und das ist gar nicht so schwer. Mit Flossen kommt man ziemlich schnell raus auf’s Wasser.

Ein Tag Ruhepause hab ich mir danach gegönnt. Das Wetter war auch ein wenig schlechter. Am dritten Tag hab ich dann eine Surfstunde genommen. Ich hatte 3 ganz gute Wellen.

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Man lernt als erstes, wie man sich auf das Brett stellt. Die Schritte muß man am besten im Schlaf können. Im Wasser wird man in die Richtige Position gedreht und wenn eine gute Welle kommt, wird man vom Surflehrer im richtigen Moment angestoßen und man muß alleine Aufstehen. Aber nicht vergessen immer in die Knie gehen, wie beim Snowboarden.

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Wer hätte das gedacht?

Auf nach San Christobal, eine Banane und ein Apfel im Gepäck, da kann man auch mal auf das Frühstück verzichten und den nächsten Bus nehmen. Die fahrt dauert ja nur 6 Stunden.

Um 10:40 war ich an der Busstation und ich kann den 9:20 nehmen. Fragezeichen in meinem Kopf. Ah, der Bus ist spät! Ok, gebucht, kann ja nicht mehr lange dauern, bis er er da ist. 12:20 geht’s dann endlich los.

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El Panchan

Ich bin im Jungle. In kleinen Hütte im “Jungle Palace” mit einem King Size Bett und einem Tisch direkt an einem kleinen Fluss. Wenn ich Die Terassentür auf machen würde könnte ich dirket von mein Bett auf den Fluß schauen. Mach ich aber nicht, hier gibt es zu viele Mücken. Bar.

20111004-120213.jpg(nur für das Foto)

Es ist Regenzeit und wenn ich hier auf meinem Bett liege, höre ich dem Wald und den Tieren zu. Morgens hört es sich an als würde es leicht Regnen, aber wenn ich dann zur Toilette laufe, wird man nicht nass, es sind nur sehr viele Tropfen die von einem Blatt auf ein anderes Tropfen.

Wenn es dann Anfängt zu Regnen hört man ein Rauschen und wie noch mehr neue Tropfen auf die Blätter auftreffen. Nach dem Regenist dann nur noch das Tropfen zu hören.

An einem Nachmittag hörte ich laute Schreie. Es waren Affen die sich ein sehr hohen Baum mitten im Jungle Palace ausgesucht hatten. Es waren fünf oder sechs, die sich lautstark zu erkennen gaben. Zuerst glaubte ich ja es wären diese Dinger,die sie in Chichen Itza verkaufen, die die Affenlaute nachahme. Aber ich sah die Affen wie sie von Ast zu Ast sprangen, Blätter abrissen und die dann wie Konfetti herunterrieselten.

Abends ist das Tropfen dann fast nicht mehr zu hören. Man hört nur noch ein paar Kleintiere die summen, piepsen oder rascheln. Später kann man dann aber doch noch etwas anderes hören: die Reggae Musik aus der Bar.

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Ein Trip nach Dzibilchaltum

Einen halben Tag war ich in den Ruinen von Dzibilchaltum. Die Anreise war ein kleines Abenteuer. Es war schon sehr heiß und an der Straße von wo die “Collectivos” abfahren gab es kein Schatten. Ich hab mich bei den Busorganisierern durchgefragt welcher Kleinbus nach Dzibilchaltum fährt, aber ich bekomme nur ein Handzeichen zur Antwort: un poco.

Einige Minuten später werde ich in ein Bus gesetzt, der nicht zu den Ruinen fährt sondern nur in die Nähe nach Chablekal. von dort soll ich dann ein Taxi nehmen. Das Taxi war dann ein Moped mit vorgebautem Kasten und einer Sitzfläche für zwei.

Hier ein ähnliches Modell auf Flickr

Nachdem der Bus 6 Pesos gekostet hat wollte der nichtmal 18 jährige “Taxifahrer” 15 Pesos von mir. Weil ich Quince auf spanisch immer noch nicht sofort verstehe und keine Diskussion wollte hab ich ohne zu murren bezahlt, obwohl es garantiert überteuert war. Auf der Fahrt zurück von den Ruinen war zufällig ein Collectivo angekommen, das Touristen abgesetzt hat, bei dem ich nur 10 Pesos bezahlen mußte. Auf meinen Hinweis, “Es muy caro!” hat der Fahrer nur gegrinst. Auch 10 Pesos sind eigentlich zu viel.

Die Ruinen selber waren sehr beindruckend. Ich hab eine kleine Tour gebucht und den Preis von 200 auf 100 Pesos gehandelt. Soviel zu den Preisverhältnissen.

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Was hab ich alles von der Tour behalten? Auf dem großen Platz der von Maya Gebäuden umgeben war haben die Spanier eine Kirche aus eben diesen Gebäuden gebaut. – Die Maya konnten zwar nicht sehr breit bauen, dafür haben sie lang gebaut. Das eine Gebäude war 131m lang. – Im näheren Umkreis um die Ruinen hat nur die gehobene Gesellschaft gewohnt. – Im weiteren Umkreis von mehr als 5 Meilen haben dann die Bauern gewohnt. Diese haben die Felder bestellt und zwischen den Erntezeiten an den Geäuden garbeitet. – Wann die Zeit zum Ernten war wurde von dem Gebäuden am Ende eines 700 m langen Weges angezweigt. Durch das mittlere Fenster scheint die Sonne jeweils zum Sommer- und Winteranfang. Durch die beiden äußeren Fenster zum Herbst- und Frühlingsanfang.

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