Wer hätte das gedacht?

Auf nach San Christobal, eine Banane und ein Apfel im Gepäck, da kann man auch mal auf das Frühstück verzichten und den nächsten Bus nehmen. Die fahrt dauert ja nur 6 Stunden.

Um 10:40 war ich an der Busstation und ich kann den 9:20 nehmen. Fragezeichen in meinem Kopf. Ah, der Bus ist spät! Ok, gebucht, kann ja nicht mehr lange dauern, bis er er da ist. 12:20 geht’s dann endlich los.

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El Panchan

Ich bin im Jungle. In kleinen Hütte im “Jungle Palace” mit einem King Size Bett und einem Tisch direkt an einem kleinen Fluss. Wenn ich Die Terassentür auf machen würde könnte ich dirket von mein Bett auf den Fluß schauen. Mach ich aber nicht, hier gibt es zu viele Mücken. Bar.

20111004-120213.jpg(nur für das Foto)

Es ist Regenzeit und wenn ich hier auf meinem Bett liege, höre ich dem Wald und den Tieren zu. Morgens hört es sich an als würde es leicht Regnen, aber wenn ich dann zur Toilette laufe, wird man nicht nass, es sind nur sehr viele Tropfen die von einem Blatt auf ein anderes Tropfen.

Wenn es dann Anfängt zu Regnen hört man ein Rauschen und wie noch mehr neue Tropfen auf die Blätter auftreffen. Nach dem Regenist dann nur noch das Tropfen zu hören.

An einem Nachmittag hörte ich laute Schreie. Es waren Affen die sich ein sehr hohen Baum mitten im Jungle Palace ausgesucht hatten. Es waren fünf oder sechs, die sich lautstark zu erkennen gaben. Zuerst glaubte ich ja es wären diese Dinger,die sie in Chichen Itza verkaufen, die die Affenlaute nachahme. Aber ich sah die Affen wie sie von Ast zu Ast sprangen, Blätter abrissen und die dann wie Konfetti herunterrieselten.

Abends ist das Tropfen dann fast nicht mehr zu hören. Man hört nur noch ein paar Kleintiere die summen, piepsen oder rascheln. Später kann man dann aber doch noch etwas anderes hören: die Reggae Musik aus der Bar.

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Ein Trip nach Dzibilchaltum

Einen halben Tag war ich in den Ruinen von Dzibilchaltum. Die Anreise war ein kleines Abenteuer. Es war schon sehr heiß und an der Straße von wo die “Collectivos” abfahren gab es kein Schatten. Ich hab mich bei den Busorganisierern durchgefragt welcher Kleinbus nach Dzibilchaltum fährt, aber ich bekomme nur ein Handzeichen zur Antwort: un poco.

Einige Minuten später werde ich in ein Bus gesetzt, der nicht zu den Ruinen fährt sondern nur in die Nähe nach Chablekal. von dort soll ich dann ein Taxi nehmen. Das Taxi war dann ein Moped mit vorgebautem Kasten und einer Sitzfläche für zwei.

Hier ein ähnliches Modell auf Flickr

Nachdem der Bus 6 Pesos gekostet hat wollte der nichtmal 18 jährige “Taxifahrer” 15 Pesos von mir. Weil ich Quince auf spanisch immer noch nicht sofort verstehe und keine Diskussion wollte hab ich ohne zu murren bezahlt, obwohl es garantiert überteuert war. Auf der Fahrt zurück von den Ruinen war zufällig ein Collectivo angekommen, das Touristen abgesetzt hat, bei dem ich nur 10 Pesos bezahlen mußte. Auf meinen Hinweis, “Es muy caro!” hat der Fahrer nur gegrinst. Auch 10 Pesos sind eigentlich zu viel.

Die Ruinen selber waren sehr beindruckend. Ich hab eine kleine Tour gebucht und den Preis von 200 auf 100 Pesos gehandelt. Soviel zu den Preisverhältnissen.

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Was hab ich alles von der Tour behalten? Auf dem großen Platz der von Maya Gebäuden umgeben war haben die Spanier eine Kirche aus eben diesen Gebäuden gebaut. – Die Maya konnten zwar nicht sehr breit bauen, dafür haben sie lang gebaut. Das eine Gebäude war 131m lang. – Im näheren Umkreis um die Ruinen hat nur die gehobene Gesellschaft gewohnt. – Im weiteren Umkreis von mehr als 5 Meilen haben dann die Bauern gewohnt. Diese haben die Felder bestellt und zwischen den Erntezeiten an den Geäuden garbeitet. – Wann die Zeit zum Ernten war wurde von dem Gebäuden am Ende eines 700 m langen Weges angezweigt. Durch das mittlere Fenster scheint die Sonne jeweils zum Sommer- und Winteranfang. Durch die beiden äußeren Fenster zum Herbst- und Frühlingsanfang.

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Ein Monat ist rum – In Mérida, Yucatan

Ich bin Sonntag Abend in Mérida angekommen und hab ein Tag später im Hostel, ein haufen deutsche getroffen. Warum ein Tag später? Weil ich total unorganisiert Sonntag morgen in Palya del Carmen nach Chitchén Itza losgefahren bin und erst nachdem ich mir die Mayastätte angeschaut habe, kurzfristig entschieden habe, nicht zu bleiben und weiter zu fahren.

Also bin ich um ca. 18:00 Uhr in Mérida angekommen ohne eine Adresse für ein Hostel. Ohne Plan bin ich dann in die Richtung gelaufen, die mir im Bus, ein englisch sprechender, mexicanischer Tourguide, empfohlen hat. Glücklicherweise bin ich auf ein Internetcafe gestoßen und hab mir schnell für 6 Pesos eine Unterkunft bei hostels.com gesucht. Dummerweise hab ich mir keine Adresse von einem Hostel rausgesucht, sondern von einem Hotel.

Also bin ich die erste Nacht für 300 Pesos im Yucatan Inn geblieben, um mir noch am selben Abend günstige Hostels im Intenet zu suchen. So bin ich schließlich am Montag morgen vor dem Frühstück 3 Hostel abgelaufen und hab Preise und Service verglichen. Das Zócalo, das Lucia und das Nomadas. Gewonnen hat das Nomadas, weil es ein wunderbaren Pool hat mit riesigem Garten und wie sich später herausstellte mit ca. 10 deutschen Gästen.

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Ein Monat ist jetzt rum und habe auch fleissig Notizen von meiner bisherigen Reise gemacht, aber erst Roman ein russischer Blogger und Traveler, hat mir den Sinn des täglichen Blog Schreibens veranschaulicht. Also Berichte ich jetzt regelmäßiger und den ersten Monat werde ich zwischendurch einschieben.

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Meine bisher geplante Reiseroute

Bisher hab ich mir nur ein groben Überblick über meine Reiseroute verschafft. Bis Cancun, Mexico sind alle 2 Flüge gebucht. Für den 5-tägigen Aufenthalt in New York City hab ich auf Stay.com mir ein 9-Punkte-Reiseplan erstellt. Vielleicht kommen noch ein zwei Punkte hinzu, aber dies möchte ich auf alle Fälle machen.

Google Maps Reiseroute

Mein Stay.com Reiseführer

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Ein paar Tage Basel

Auf dem Rückweg von der Hochzeit von Feli und Thomas habe ich noch ein Abstecher nach Basel gemacht und Andreas S. besucht.

Spalentor Tram nach Aesch
Spalentor
und Tram 11 nach Aesch

Eigentlich hab ich nur eine Übernachtung geplant, nachdem ich dann aber gehört habe, dass die Art 42 Basel am Dienstag beginnt bleib ich noch bis Mittwoch oder Donnerstag. Leider ist es unmöglich am ersten Tag zur Vernisage Eintrittskarten zu bekommen.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Sonntag nach der Hochzeit sind wir ganz gechillt durch Basel geschlendert. Vom Marktplatz zum Rhein und dann in Richtung Art Basel Gelände mit einem Zwischenstopp am Rhein hinter der  Buvette Kaserne. Das ist heute ein Zentrum für zeitgenössische Theater-, Tanz- und Performanceszene. Im Hof ist ein Cafe und ein riesige Wiese zum relaxen oder Fußball spielen. Anschließend ging es zurück zur Wohnung von Andreas.

Am Pfingstmontag bin ich zu Fuß ins Zentrum und habe die nähere Umgebung erkundet bis Andreas mittags dazugekommen ist. Gemeinsam waren wir in der Kunsthalle Basel. Die aktuelle Austellung dort heißt “How to work (more for) lese”.

Am Dienstag habe ich mich vormittags in das Cafe Unternehmen Mitte gesetzt und hab dort meinen Tag geplant. Dort gibt es gratis Internet und ich habe mir zwei Apps für mein iPad herunter geladen: Art 42 Basel und Basel City Guide beide umsonst und jeweils die offiziellen Apps.

Real Fiction Cinema
Real Fiction Cinema auf dem Petersplatz und Rhein mit dem Baseler Münster im Hintergrund

Der Stadtführer hat mich gegen ende der Tour am Petersplatz vorbeigeführt. Dort war eine riesige Box aufgestellt auf der Real Fiction Cinema stand. Als ich rein bin liefen klassiker der Filmmusik. Die Leinwand war natürlich keine. Sie war auf den Haupteingang der Uni Basl ausgerichtet. Viele kamen nicht heraus oder liefen vorbei, aber der effekt war super. Ein extrem scharfes Bild und das Kinofeeling durch die 4 Sitzreihen und der Filmmusik.

Genauere Informationen  gab das Schild am Eingang: “Jeder Augenblick ist sehenswert – Real fiction Cinema ist eine temporäre Kunstintervention von Littmann Kulturprojekte mit dem Künstler job Koelewijn. Es handelt sich um ein mobiles Kino der realen Bilder, das an unterschiedlichen Standorten in der gesamten Schweiz besucht werden kann. Ein Fenster, analog einer Leinwand, zeigt die Welt in Form von Standortausschnitten. Jede Minute ist live, jeder Standort ist komplett anders und die Untermahlung mit bekannten Soundtracks aus der Filmgeschichte macht den vermeintlich vertrauten Ausblick durch die persönliche Erinnerung neu und individuell erlebbar. Handlung und Dramaturgie des ‘Films’ werden vom Prinzip des geplanten Zufalls bestimmt.” Alles klar? Dann noch schnell zum Petersplatz in Basel.

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iOS App Review: Basel City Guide

Im Basel City Guide gibt es eine Karte, basierend auf Open Streetmaps die auch offline funktioniert, Stadtführungen und ein Menüpunkte für Sehenswürdigkeiten, Restaurants & Nightlife, Veranstalltungen, Museen, Einkaufen, Ausflugstips, Übernachtungen und Touristen Informationen gint es ausserdem. Es ist wirklich alles vorhanden was man an Informationen in Basel braucht.

Die digitalen Stadtführungen sind unterteilt in 3 Stadttouren und 3 Architekturpfade. Bei den Stadttouren sind neben einer Karte, die die Route zeigt, Texten und Bildern auch noch Audiokommentare zu den einzelne Zwischenstopps. Wenn mich nicht alles täuscht spricht die Kurt Felix den deutschen Text.

StadtführerDie App selbst bekommt man ohne Daten im App-Store. Zum runterladen der Inhalte brauch man ein Internetzugang. Am besten und schnellsten geht das im WLAN/Wifi Netzwerk.  Schön wäre es, wenn man selbst bestimmen könnte, welche Rubriken man laden möchte. So bekommt man immer alles, wenn man die Inhalte aktualisiert.

Mit meine iPad lief die, nur fürs iPhone optimierte, App ohne Problem. Kleines Manko auf meinem iPhone 3G ist die App jedes mal abgestürzt, wenn ich in der Karte die “lokalisiere mich” Funktion oben rechts gedrückt habe.

Mein Urteil 4,5 Sterne.

App im iTunes Store

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Kunsthalle Basel: How to work (more for) less

Der Titel der Ausstellung ist, wie die Ausstellung selber die Erweiterung der vorherigen Ausstellung mit dem Titel “how to work”.

Ursprünglich sollte die Ausstellung “How to work less” heißen, allerdings stellte sich heraus, dass alle beteiligten nicht wie der Titel aussagt weniger arbeiteten sondern wesentlich mehr “Kopfarbeit” leisten mussten. (vgl. Ausstellungskatalog). Deshalb hat die Künstlerin Adriana Lara vorgeschlagen die Austellung in ihren jetzigen Titel umzubenennen. Dies wurde als ihr Beitrag zu Ausstellung akzeptiert und angenommen.

Besonders fasziniert hat uns die finnische Künstlerin Pilvi Johanna Takala mit ihren Beiträgen “The Trainee” (2008) und Players (2010). Auszug aus dem Ausstellungskatalog: “Für die mehrteilige Installation ‘The trainee’ liess sich Takala unter ihrem Zweitnamen […] als Praktikantin in der Marketingabteilung der Firma Deloitte einstellen. Während eines Monats wurden ihre Tätigkeiten im Büro mit dem Einverständnis der Frimenleitung aber ohne Wissen der MitarbeiterInnen mit versteckten Kamaras gefilmt. Nach einer Einarbeitungsphase, in der sie nicht weiter auffällt, beginnt Takala ihr Verhalten zu verändern, indem sie jegliche aktive, sichtbare Tätigkeit vermeidet. Sie sitzt nur noch reglos an ihm Schreibtisch und blickt vor sich hin oder verbringt einen ganzen Arbeitstag im Aufzug (February 28′ a day in the Elevator). Auf die Frage, womit sie den beschäftigt sei, antwortet sie, dass sie an ihrer Master-These arbeite und nachdenke. Die mehrteilige Installation in der Kunsthalle spiegelt in unterschiedlichen Sequenzen die Verwirrung, die Belustigung und Überforderung ihres Umfeldes angesichts der sich ausserhalb der erwarteten Norm verhaltenden Praktikantin.”

In dem Film “Players” spricht ein finnischer Online Poker Spieler aus dem off über sein leben in der asiatischen Metropole Hong Kong. Bebildert wurde der film von Takala passend zu den Geschichten die der Pokerspieler erzählt. mal ironisch mal mit Szenen aus Hong Kong. Die Künstlerin selber spielte in dem film die Rolle vom Sprecher und seinen fünf online Poker Spieler Freunden die auch in Hong Kong leben. Der Spieler stellt seine Freunde vor und erzählt das Sie zu den besseren Spielern in HK gehören und etwa noch 30weitere kennen. Er beschreibt das leben und dass das Spiel für sie zur Arbeit geworden ist. In ihrer Freieit haben sie ein ausschweifendes Leben. Sie fliegen mit dem Heli zu einer Party von einer Prinzessin und unterhalten sich dort mit ex-Ministern und Geschäftsleuten.

Es ist ein sureales Leben das diese sechs Freunde haben, selbst wenn Sie nicht online Poker spielen, spielen sie um die Rechnungen die sie bezahlen müssen: High Card oder die Kreditkarten werden gemischt und eine gezogen oder einer fährt mit dem Taxi der andere mit der Subway der zuerst ankommt verliert und der Verlierer zahlt für alles.

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