Ein paar Tage Basel

Auf dem Rückweg von der Hochzeit von Feli und Thomas habe ich noch ein Abstecher nach Basel gemacht und Andreas S. besucht.

Spalentor Tram nach Aesch
Spalentor
und Tram 11 nach Aesch

Eigentlich hab ich nur eine Übernachtung geplant, nachdem ich dann aber gehört habe, dass die Art 42 Basel am Dienstag beginnt bleib ich noch bis Mittwoch oder Donnerstag. Leider ist es unmöglich am ersten Tag zur Vernisage Eintrittskarten zu bekommen.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Sonntag nach der Hochzeit sind wir ganz gechillt durch Basel geschlendert. Vom Marktplatz zum Rhein und dann in Richtung Art Basel Gelände mit einem Zwischenstopp am Rhein hinter der  Buvette Kaserne. Das ist heute ein Zentrum für zeitgenössische Theater-, Tanz- und Performanceszene. Im Hof ist ein Cafe und ein riesige Wiese zum relaxen oder Fußball spielen. Anschließend ging es zurück zur Wohnung von Andreas.

Am Pfingstmontag bin ich zu Fuß ins Zentrum und habe die nähere Umgebung erkundet bis Andreas mittags dazugekommen ist. Gemeinsam waren wir in der Kunsthalle Basel. Die aktuelle Austellung dort heißt “How to work (more for) lese”.

Am Dienstag habe ich mich vormittags in das Cafe Unternehmen Mitte gesetzt und hab dort meinen Tag geplant. Dort gibt es gratis Internet und ich habe mir zwei Apps für mein iPad herunter geladen: Art 42 Basel und Basel City Guide beide umsonst und jeweils die offiziellen Apps.

Real Fiction Cinema
Real Fiction Cinema auf dem Petersplatz und Rhein mit dem Baseler Münster im Hintergrund

Der Stadtführer hat mich gegen ende der Tour am Petersplatz vorbeigeführt. Dort war eine riesige Box aufgestellt auf der Real Fiction Cinema stand. Als ich rein bin liefen klassiker der Filmmusik. Die Leinwand war natürlich keine. Sie war auf den Haupteingang der Uni Basl ausgerichtet. Viele kamen nicht heraus oder liefen vorbei, aber der effekt war super. Ein extrem scharfes Bild und das Kinofeeling durch die 4 Sitzreihen und der Filmmusik.

Genauere Informationen  gab das Schild am Eingang: “Jeder Augenblick ist sehenswert – Real fiction Cinema ist eine temporäre Kunstintervention von Littmann Kulturprojekte mit dem Künstler job Koelewijn. Es handelt sich um ein mobiles Kino der realen Bilder, das an unterschiedlichen Standorten in der gesamten Schweiz besucht werden kann. Ein Fenster, analog einer Leinwand, zeigt die Welt in Form von Standortausschnitten. Jede Minute ist live, jeder Standort ist komplett anders und die Untermahlung mit bekannten Soundtracks aus der Filmgeschichte macht den vermeintlich vertrauten Ausblick durch die persönliche Erinnerung neu und individuell erlebbar. Handlung und Dramaturgie des ‘Films’ werden vom Prinzip des geplanten Zufalls bestimmt.” Alles klar? Dann noch schnell zum Petersplatz in Basel.

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iOS App Review: Basel City Guide

Im Basel City Guide gibt es eine Karte, basierend auf Open Streetmaps die auch offline funktioniert, Stadtführungen und ein Menüpunkte für Sehenswürdigkeiten, Restaurants & Nightlife, Veranstalltungen, Museen, Einkaufen, Ausflugstips, Übernachtungen und Touristen Informationen gint es ausserdem. Es ist wirklich alles vorhanden was man an Informationen in Basel braucht.

Die digitalen Stadtführungen sind unterteilt in 3 Stadttouren und 3 Architekturpfade. Bei den Stadttouren sind neben einer Karte, die die Route zeigt, Texten und Bildern auch noch Audiokommentare zu den einzelne Zwischenstopps. Wenn mich nicht alles täuscht spricht die Kurt Felix den deutschen Text.

StadtführerDie App selbst bekommt man ohne Daten im App-Store. Zum runterladen der Inhalte brauch man ein Internetzugang. Am besten und schnellsten geht das im WLAN/Wifi Netzwerk.  Schön wäre es, wenn man selbst bestimmen könnte, welche Rubriken man laden möchte. So bekommt man immer alles, wenn man die Inhalte aktualisiert.

Mit meine iPad lief die, nur fürs iPhone optimierte, App ohne Problem. Kleines Manko auf meinem iPhone 3G ist die App jedes mal abgestürzt, wenn ich in der Karte die “lokalisiere mich” Funktion oben rechts gedrückt habe.

Mein Urteil 4,5 Sterne.

App im iTunes Store

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Kunsthalle Basel: How to work (more for) less

Der Titel der Ausstellung ist, wie die Ausstellung selber die Erweiterung der vorherigen Ausstellung mit dem Titel “how to work”.

Ursprünglich sollte die Ausstellung “How to work less” heißen, allerdings stellte sich heraus, dass alle beteiligten nicht wie der Titel aussagt weniger arbeiteten sondern wesentlich mehr “Kopfarbeit” leisten mussten. (vgl. Ausstellungskatalog). Deshalb hat die Künstlerin Adriana Lara vorgeschlagen die Austellung in ihren jetzigen Titel umzubenennen. Dies wurde als ihr Beitrag zu Ausstellung akzeptiert und angenommen.

Besonders fasziniert hat uns die finnische Künstlerin Pilvi Johanna Takala mit ihren Beiträgen “The Trainee” (2008) und Players (2010). Auszug aus dem Ausstellungskatalog: “Für die mehrteilige Installation ‘The trainee’ liess sich Takala unter ihrem Zweitnamen […] als Praktikantin in der Marketingabteilung der Firma Deloitte einstellen. Während eines Monats wurden ihre Tätigkeiten im Büro mit dem Einverständnis der Frimenleitung aber ohne Wissen der MitarbeiterInnen mit versteckten Kamaras gefilmt. Nach einer Einarbeitungsphase, in der sie nicht weiter auffällt, beginnt Takala ihr Verhalten zu verändern, indem sie jegliche aktive, sichtbare Tätigkeit vermeidet. Sie sitzt nur noch reglos an ihm Schreibtisch und blickt vor sich hin oder verbringt einen ganzen Arbeitstag im Aufzug (February 28′ a day in the Elevator). Auf die Frage, womit sie den beschäftigt sei, antwortet sie, dass sie an ihrer Master-These arbeite und nachdenke. Die mehrteilige Installation in der Kunsthalle spiegelt in unterschiedlichen Sequenzen die Verwirrung, die Belustigung und Überforderung ihres Umfeldes angesichts der sich ausserhalb der erwarteten Norm verhaltenden Praktikantin.”

In dem Film “Players” spricht ein finnischer Online Poker Spieler aus dem off über sein leben in der asiatischen Metropole Hong Kong. Bebildert wurde der film von Takala passend zu den Geschichten die der Pokerspieler erzählt. mal ironisch mal mit Szenen aus Hong Kong. Die Künstlerin selber spielte in dem film die Rolle vom Sprecher und seinen fünf online Poker Spieler Freunden die auch in Hong Kong leben. Der Spieler stellt seine Freunde vor und erzählt das Sie zu den besseren Spielern in HK gehören und etwa noch 30weitere kennen. Er beschreibt das leben und dass das Spiel für sie zur Arbeit geworden ist. In ihrer Freieit haben sie ein ausschweifendes Leben. Sie fliegen mit dem Heli zu einer Party von einer Prinzessin und unterhalten sich dort mit ex-Ministern und Geschäftsleuten.

Es ist ein sureales Leben das diese sechs Freunde haben, selbst wenn Sie nicht online Poker spielen, spielen sie um die Rechnungen die sie bezahlen müssen: High Card oder die Kreditkarten werden gemischt und eine gezogen oder einer fährt mit dem Taxi der andere mit der Subway der zuerst ankommt verliert und der Verlierer zahlt für alles.

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Hallo aus Basel

ich war gerade in der Kaserne-Basel.ch und hab die Generalprobe von “Zap! Cie. Willi Dorner” gesehen. Diese Gruppe zeigt “bodies in uban spaces”. Ich hab Bilder von solchen Aktionen schon im Internet gesehen, aber selber dabeizu sein ist wirklich toll. Vor allem, weil die Generalprobe nicht angekündigt war und nur wenige Fotografen Bilder gemacht haben.

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Wer in Basel ist oder zur Art 42 Basel kommt, kann sich die Vorstellungen anschauen.

Eintritt: frei

Mi 15.06. 16:00 Uhr
Fr 17.06. 16:00 Uhr
Sa 18.06. 14:00 Uhr

Startpunkt: Vorplatz Bahnhof St. Johann, gegenüber dem Coop Markt.

Kaserne Basel

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